Öffnet in einem neuen Tab

Zahnimplantate in Wettenberg bei Gießen

Ihr Spezialist für Implantologie

Zahnimplantate sind eine Kernkompetenz unserer Praxis. Jährlich führen wir über 1.600 Implantationen durch, oft auch mit komplexen Knochenaufbauten. Mit unserem Know-how und unserer modernen Ausstattung können wir Ihnen eine schonende, präzise und erfolgreiche Implantation ermöglichen.
Dr. Nicolas Haßfurther bespricht eine Röntgenaufnahme mit dem Praxisteam
  • 35000+

    Gesetzte Zahnimplantate

  • 32+

    Jahre Implantologie-Erfahrung

  • 1600+

    Implantate pro Jahr

ausgezeichnet und zertifiziert

Steinbeis Master-Siegel — Dr. Nicolas Haßfurther
DGI – Geprüfter Experte Implantologie
stern – Deutschlands ausgezeichnete Ärzte 2026, Dr. Norbert Haßfurther, Implantologie

Seit 1994: Eine Praxis, eine Spezialisierung, eine Überzeugung

Als Dr. Norbert Haßfurther 1994 seine Praxis in Wettenberg eröffnete, war Implantologie noch eine Nischendisziplin. Er spezialisierte sich früh: eine Praxis, die sich vollständig auf ein einziges Gebiet konzentriert. Keine allgemeine Zahnmedizin. Keine Kompromisse. Nur Implantologie und Knochenregeneration.

Diese Entscheidung war der Anfang von etwas, das über drei Jahrzehnte gewachsen ist: über 35.000 gesetzte Zahnimplantate, mehr als 1.600 Eingriffe pro Jahr, und eine Methode, die Dr. Haßfurther in vielen Fällen nicht nur angewendet, sondern mitentwickelt hat.

Jetzt Kontakt aufnehmen
Oralchirurgischer Eingriff unter dem Operationsmikroskop

1994

Gründung in Wettenberg

Ich empfehle keinem Patienten etwas, das ich einem Familienmitglied nicht empfehlen würde. Diese Frage stelle ich mir bei jeder Behandlungsplanung — und das seit 32 Jahren.

Dr. Norbert Haßfurther

Dr. med. Norbert Haßfurther

Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Kein Rinderknochen. Kein synthetisches Material. Nur Ihr eigener Knochen.

Für den Knochenaufbau stehen verschiedene Materialien zur Verfügung. Neben körpereigenem Knochen sind das Ersatzmaterialien aus aufbereitetem Rinder- oder Schweineknochen, von menschlichen Spendern oder synthetische Stoffe. Alle sind etablierte Verfahren.

Ihr eigener Knochen – die natürlichste Basis für Ihr Implantat.

Was die meisten anbieten

Fremd­material

Xenogenes Material aus Rind oder Schwein

Synthetische Ersatzstoffe

Wird je nach Material nur langsam oder kaum abgebaut und bleibt teils über viele Jahre im Kiefer

Unser Standard

100 % körpereigener Knochen

Minimalinvasiv aus dem OP-Gebiet oder Kieferwinkel gewonnen

Keine zusätzliche Entnahmestelle am Becken

Kein Fremdmaterial, kein Abstoßungsrisiko

Seit der Gründung der Praxis verwenden wir ausschließlich körpereigenen Knochen. Minimalinvasiv gewonnen — direkt aus dem Operationsgebiet oder dem Kieferwinkel, ohne zusätzliche Entnahmestelle am Becken, ohne Fremdmaterial, ohne Abstoßungsrisiko. Das Regenerat, das nach unserer Membrantechnik entsteht, besteht zu 100 % aus Ihrem eigenen Knochen.

Dieses Verfahren erfordert Erfahrung und ein tiefes Verständnis der Knochenmorphologie. Aber es ist der einzige Weg, der für uns vertretbar ist — weil es Ihr Körper ist, und weil ein Implantat ein Leben lang halten soll.

Wenn Kollegen nach Wettenberg kommen, um unsere Technik zu lernen — und danach ihre Patienten zu uns schicken — dann ist das das ehrlichste Urteil, das es gibt.“

Dr. Nicolas Haßfurther

Dr. med. dent. Nicolas David Haßfurther

M.Sc., Fachzahnarzt für Oralchirurgie

Zwei Generationen, ein Standard

Was in Wettenberg entwickelt wurde, wird heute weltweit gelehrt.

Warum Patienten zu uns kommen

Wir sind kein allgemeines Zahnarzt-Zentrum. Wir bieten keine Kronen, keine Füllungen, keine Zahn-Schienen. Was wir tun, tun wir mit vollem Fokus: Implantologie und Knochenaufbau, für Patienten, die etwas Dauerhaftes wollen.

Unsere Patienten kommen zu uns aus Gießen, Marburg, Wetzlar, Bad Nauheim und aus ganz Hessen — viele auf direkte Empfehlung ihres Hauszahnarztes, der sie bewusst an uns überweist.

Und wir erklären Ihnen beim ersten Gespräch ehrlich, was möglich ist — und was nicht. Keine Versprechen, die wir nicht halten können. Keine Empfehlung, die wir einem Familienmitglied nicht geben würden.

  • Über 35.000 gesetzte Zahnimplantate — mehr als die meisten spezialisierten Zentren der Region

  • 32 Jahre Erfahrung, ausschließlich in der Implantologie

  • Jährlich über 1.600 Implantationen — auch komplexe Fälle mit Knochenaufbau

  • Wissenschaftlich belegte Methoden — publiziert in internationalen Fachzeitschriften

  • Ausschließlich körpereigener Knochen — kein Fremdmaterial, kein Abstoßungsrisiko

  • ECDI Leading Center, DGI Implantologie-Experte, Gutachter für Implantologie

  • In Focus und Stern mehrfach ausgezeichneter Top-Mediziner

Der erste Schritt ist ein Gespräch — ohne Eingriff, ohne Druck.

Wir schauen uns Ihre Situation an, sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist, und erstellen Ihnen auf Wunsch einen transparenten Behandlungs- und Kostenplan.

Die Beratung wird über Ihre gesetzliche Krankenkasse bzw. privat nach GOZ abgerechnet.

Warum Implantate

Vorteile einer Zahnimplantation

  • 01

    Ästhetik

    Implantate sehen aus wie natürliche Zähne und bieten eine ästhetisch ansprechende Lösung für fehlende Zähne.

  • 02

    Stabilität

    Implantate bieten eine feste Verankerung im Kieferknochen, die eine optimale Funktion und Stabilität gewährleistet.

  • 03

    Erhalt des Kieferknochens

    Implantate verhindern den Knochenabbau, der bei fehlenden Zähnen sonst häufig auftritt.

  • 04

    Langlebigkeit

    Implantate sind eine langlebige Lösung und können bei guter Mundhygiene und regelmäßigen Kontrollen ein Leben lang halten.

  • 05

    Lebensqualität

    Implantate ermöglichen es, wieder unbeschwert sprechen, essen und lachen zu können.

  • 06

    Natürlichkeit

    Implantat getragene Zähne fühlen sich wie Ihre eigenen an. Sie haben festen Biss und ein natürliches Mundgefühl. Auch das Geschmacksempfinden bleibt erhalten.

  • 07

    Schonung der Nachbarzähne

    Implantate erfordern im Vergleich zu herkömmlichen Brücken oder Prothesen keine Veränderung oder Beschädigung der umliegenden Zähne.

ECDI Leading Center — Zertifiziertes Zahnimplantat-Zentrum

ECDI Leading Center

Die ECDI-Zentren garantieren Exzellenz, Kompetenz und langjährige Erfahrung.

Um das ECDI Siegel zu erhalten, müssen unter anderem folgenden Kriterien vorliegen: Auf dem ECDI-Patientenportal »Zahnimplantate.com« finden Sie hier ausführliche Informationen zum Zahnersatz ↗

  • Praxisarbeit auf dem aktuellsten Stand der Technik

  • 0+

    Mindestens 15 jährige Tätigkeit der Ärzte und Zahnärzte

  • Verwendung eines Qualitäts­managementsystems

  • Verwendung des zentralen Dokumentations- und Kontrollsystems

  • 0+

    Mindestens 3.000 gesetzte Implantate

  • Voraussetzungen für implantatchirurgische und chirurgische Versorgung

In 11 Schritten

Ablauf einer Implantatbehandlung

Schritt 1 - 2

Untersuchung & Planung

  1. Zunächst wird eine umfassende zahnärztliche Untersuchung durchgeführt, um die Eignung für eine Zahnimplantation festzustellen.
  2. Wir erstellen für Sie einen transparenten Kostenvoranschlag, in dem alle Kosten für die Implantation aufgeführt sind. Die Kosten für die anschließende prothetische Versorgung auf Ihren Implantaten werden von Ihrem Zahnarzt separat berechnet.

Schritt 3 - 6

Der Eingriff

  1. Falls erforderlich, werden zuerst Zahnextraktionen durchgeführt.
  2. Unter örtlicher Betäubung wird ein kleiner Schnitt im Zahnfleisch gemacht und der Kieferknochen wird für die Implantation vorbereitet.
  3. Das Implantat wird vorsichtig in den Kieferknochen eingesetzt und falls erforderlich wird gleichzeitig ein Knochenaufbau durchgeführt. Anschließend wird das Zahnfleisch darüber genäht.
  4. Nach ein bis zwei Wochen erfolgt die Nahtentfernung.

Schritt 7 - 8

Einheilung

  1. In den nächsten Wochen bis Monaten erfolgt die Einheilung des Implantats im Kieferknochen (Osseointegration).
  2. Nach erfolgreicher Einheilung des Implantats wird das Zahnfleisch wieder geöffnet und ein Heilungskäppchen (Healing-Abutment) auf dem Implantat befestigt.

Schritt 9 - 11

Zahnersatz & Kontrolle

bei Ihrem Zahnarzt

  1. Nun geben wir Sie für die prothetische Weiterbehandlung des Implantates zurück in die Hände Ihres Zahnarztes.
  2. Eine künstliche Zahnkrone, Brücke oder Prothese wird dann auf dem Abutment befestigt und angepasst.
  3. Nach der Behandlung erfolgt eine regelmäßige Kontrolle, um die Funktion und Gesundheit des Implantats zu überwachen.

Material

Keramikimplantate

Zahnimplantate aus Titan sind seit vielen Jahren eine bewährte Methode zur Wiederherstellung von fehlenden Zähnen. Doch in den letzten Jahren hat sich eine neue Option in der Implantologie etabliert: Keramikimplantate.

Vorteile von Keramikimplantaten:

Biokompatibilität

Keramikimplantate sind bioinert und lösen in der Regel keine allergischen Reaktionen oder Abstoßungsreaktionen im Körper aus.

Ästhetik

Keramikimplantate haben eine natürliche Farbe und Transluzenz, die denen von natürlichen Zähnen ähnelt. Dadurch fügen sie sich besser in das Gesamtbild des Kiefers ein und können ein ästhetischeres Ergebnis erzielen als Titanimplantate, die durch ihre metallische Farbe stärker auffallen können, falls sich der umgebene Knochen abbaut.

Geringere Plaqueanhaftung

Auf der Oberfläche von Keramikimplantaten haftet Plaque weniger gut als auf Titanimplantaten, wodurch eine bakterielle Besiedlung reduziert und das Risiko für Entzündungen und Infektionen vermindert sein kann.

Nachteile von Keramikimplantaten:

Kosten

Keramikimplantate sind in der Regel teurer als Titanimplantate.

Bruchgefahr

Keramikimplantate sind spröder als Titanimplantate und können daher bei zu hoher Belastung leichter brechen.

Erfahrung der Implantologen

Keramikimplantate erfordern spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Implantation, die nicht alle Implantologen besitzen.

Fehlende Langzeitstudien

Keramikimplantate sind im Vergleich zu Titanimplantaten noch nicht lange erprobt.

Obwohl Keramikimplantate einige Vorteile bieten, sind sie nicht immer die beste Wahl für jeden Patienten. Es gibt bestimmte Faktoren, wie z.B. der Knochenqualität, die bei der Entscheidung zwischen Keramik- oder Titanimplantaten berücksichtigt werden müssen. Insgesamt bieten Keramikimplantate jedoch eine vielversprechende Alternative zu Titanimplantaten. Es ist wichtig, mit einem qualifizierten Implantologen zusammenzuarbeiten, um die bestmögliche Materialwahl für jeden Patienten individuell zu bestimmen.

Nachsorge

Periimplantitis

„Zahnimplantate sind wie natürliche Zähne und benötigen deshalb auch eine entsprechende Pflege, um ihre Funktionalität und Ästhetik aufrechtzuerhalten.“

Eine Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung, die das Weichgewebe und den Knochen um ein Zahnimplantat herum betrifft. Ähnlich wie bei einer Parodontitis, die den Zahnhalteapparat angreift, kann eine Periimplantitis dazu führen, dass der Knochen um das Implantat herum abgebaut wird. Ursache hierfür sind in der Regel Bakterien, die sich um das Implantat herum ansiedeln und eine Entzündungsreaktion hervorrufen. Symptome einer Periimplantitis können sein: Rötung, Schwellung und Blutungen des Zahnfleisches, Schmerzen, Lockerung des Implantats oder sogar Implantatverlust.

Ursachen

Hier sind einige Ursachen einer Periimplantitis:

Unzureichende Mundhygiene

Rauchen

Diabetes

Immunsystemerkrankungen

Parodontitis

Überlastung des Implantats

Schlechte Implantatpositionierung

Schlechte Implantatpflege

Vorbeugung

Hier sind einige Maßnahmen, um einer Periimplantitis vorzubeugen:

Tägliches Zähneputzen, Zahnseide und Mundspülungen

Regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen

Rauchen aufgeben oder das Rauchen zumindest einschränken

Eine ausgewogene Ernährung aufrechterhalten, regelmäßiger Bewegung und ausreichend Schlaf, um das Immunsystem zu unterstützen

Bei Diabetes auf eine gute Kontrolle des Blutzuckerspiegels achten

Eine frühzeitige Behandlung von Parodontitis und anderen Entzündungen im Mundraum

Periimplantitis ist eine Erkrankung, die oft schleichend beginnt, aber schnell fortschreiten kann. Es ist wichtig, frühzeitig eine Diagnose zu stellen und eine gezielte Therapie zu beginnen.

Unser Angebot

Jährliche Implantatkontrolle

Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung der Periimplantitis ist wichtig, um den Knochenabbau zu stoppen und das Implantat langfristig zu erhalten. Daher bieten wir unseren Patienten eine jährliche spezielle Implantatkontrolle mit einer intensiven Entfernung von bakteriellen Belägen und einer Anleitung für Ihre eigene Implantatpflege. Unsere Implantatkontrolle ermöglicht auch eine Früherkennung von Entzündungen.

Termin vereinbaren

Therapie

Behandlung einer Periimplantitis

Die Therapie einer bereits vorhandenen Periimplantitis besteht aus der Entfernung von Bakterien von der Implantatoberfläche. Gegebenenfalls erfolgt ein kleiner chirurgischer Eingriff zur Reinigung und Desinfektion des Implantates unterhalb des Zahnfleischrandes.

Bei weit fortgeschrittener Periimplantitis und damit einhergehend bei großem Knochenverlust gibt es chirurgische Möglichkeiten, diesen Knochen wieder aufzubauen und in günstigen Fällen wiederherzustellen.

Unsere Praxis hat sowohl in der Vorsorge als auch in der Behandlung einer Periimplantitis viel Erfahrung, um Sie dabei bestmöglich zu unterstützen und Ihnen zu helfen.

Häufige Fragen zu Zahnimplantaten

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Zahnimplantate – von den Kosten über die Haltbarkeit bis hin zum Ablauf der Behandlung.

Die Kosten fur Zahnimplantate hangen von der Anzahl der Implantate, dem Material und der Komplexitat des Eingriffs ab. Als konkrete Orientierung:

Übersicht der Leistungen und Kosten für Implantatbehandlungen
Leistung Kosten (ca.) Hinweis
1 Implantat inkl. Implantatfreilegung nach Einheilzeit ca. 1.880 € Standardfall, einzelner Zahn
6 Implantate — pro Implantat z. B. unbezahnter Oberkiefer ca. 1.120 € pro Implantat Viele Kosten fallen pro OP nur einmal an — je mehr Implantate, desto geringer der Einzelpreis
3D-Intraoralscanning + Bohrschablone Navigierte Implantologie 325 € Bei uns Standard
Knochenaufbau (GBR) sofern erforderlich ab 570 € Je nach Ausmaß des Knochendefekts. Wir verwenden ausschließlich körpereigenen Knochen — kein Fremdmaterial.
Prothetische Versorgung Krone, Brücke, Prothese beim Hauszahnarzt Wird separat von Ihrem Hauszahnarzt berechnet, ca. 800–1.500 €/Krone üblich

Wir erstellen nach einer kostenlosen Erstuntersuchung einen vollständigen, transparenten Kostenvoranschlag — aufgeschlüsselt für Ihre Krankenkasse, ohne versteckte Positionen.

Behandlungsplanung

Wir führen grundsätzlich eine virtuelle Modellimplantation durch — mit 3D-Intraoralscanning und einer maßgeschneiderten Bohrschablone (325 €). Das erhöht die Therapiesicherheit erheblich und plant die Implantatposition optimal für die spätere Versorgung. Bei vielen Kollegen wird dies gar nicht angeboten.

Beim Preisvergleich beachten

Praxen, die günstiger erscheinen, arbeiten häufig ohne navigierte Implantologie und mit Knochenersatzmaterial statt körpereigenem Knochen. Beide Faktoren beeinflussen die Ergebnisse erheblich — ein Implantat soll ein Leben lang halten. In der kostenlosen Erstberatung erklären wir transparent, warum wir so arbeiten.

Was wir Ihnen sparen

Eine 3D-Röntgenanalyse (DVT/CBCT) ist in unserer Praxis nur in seltenen Fällen erforderlich. Wir erkennen alle relevanten Strukturen auf dem konventionellen 2D-Röntgenbild. Das spart Ihnen Strahlenbelastung und zusätzliche Kosten.

Alle Angaben sind Richtwerte. Der genaue Betrag hängt von Ihrer individuellen Situation ab — Knochensituation, Materialwahl (Titan oder Keramik) und Anzahl der Implantate. Ihren persönlichen Kostenvoranschlag erhalten Sie nach der kostenlosen Erstuntersuchung.

Zahnimplantate gehören zu den zuverlässigsten und langlebigsten Lösungen der modernen Zahnmedizin. Bei optimaler Planung und Durchführung können sie jahrzehntelang — oft ein Leben lang — funktionieren. 

Entscheidend ist dabei nicht nur das Implantat selbst — sondern vor allem die Erfahrung des Chirurgen und die Qualität der Umsetzung.

98,4 %

Nach 10 Jahren

Implantate noch vollständig funktionsfähig — in einer eigenen Langzeitstudie mit über 1.600 Implantaten.

Haßfurther ND, Haßfurther N. Long-term clinical performance of superhydrophilic dental implants with more than 10 years follow-up. Clinical Oral Implants Research. EAO 2021.

DOI: 10.1111/clr.77_13856

Der langfristige Erfolg hängt maßgeblich von drei Faktoren ab

1.

Exakte Implantatposition

Implantate müssen prothetisch geführt und dreidimensional präzise gesetzt werden. Fehlpositionierungen sind eine der häufigsten Ursachen für spätere Komplikationen. Wir planen jede Position virtuell und übertragen sie mit einer Bohrschablone — für maximale Präzision.

2.

Ausreichender Knochen — das Fundament

Ohne stabiles Knochenangebot kein langfristiger Erfolg. Ein professionell durchgeführter Knochenaufbau (ausschließlich mit autologem Knochen) schafft die Grundlage für stabile Osseointegration. Komplikationen entstehen oft dort, wo dieser Schritt unterlassen oder vereinfacht wurde.

3.

Erfahrung des Operateurs

Komplexe Fälle erfordern Routine und chirurgische Expertise. Die richtige Technik, das Management von Weichgewebe und möglichen Komplikationen sowie die Entscheidung für das optimale Vorgehen machen den Unterschied. Über 35.000 Implantate in 32 Jahren schaffen genau diese Routine.

Auch Sie tragen zum langfristigen Erfolg bei

Gute Mundhygiene

Sorgfältige tägliche Pflege schützt das Gewebe rund um das Implantat.

Regelmäßige Nachsorge

Regelmäßige Implantatkontrollen sichern den langfristigen Halt.

Professionelle Zahnreinigung

Regelmäßige professionelle Reinigung beim Hauszahnarzt.

Ein Zahnimplantat hält nicht „einfach so“ — es hält dann langfristig, wenn Planung, Chirurgie und Nachsorge auf höchstem Niveau erfolgen.

Lassen Sie sich jetzt individuell beraten — wir analysieren Ihre Ausgangssituation und zeigen Ihnen die sicherste Lösung für ein dauerhaft stabiles Ergebnis.

Zahnimplantate sind eine geeignete Option für die meisten Menschen, die einen oder mehrere Zähne verloren haben. In unserer Praxis verfügen wir über die Möglichkeit auch Risikopatienten vorhersagbar zu behandeln. Ein unverbindlicher Untersuchungstermin bei uns in der Praxis kann aufschlussreich sein, ob Zahnimplantate für Sie geeignet sind.

Die Dauer hängt von der Anzahl der Implantate und dem Zustand des Kieferknochens ab. Im Allgemeinen dauert eine Implantation etwa 30 Minuten pro Implantat.

Die Gesamtdauer der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Knochenbeschaffenheit des Patienten. In der Regel beträgt die Heilungszeit nach der Implantation von Zahnimplantaten 2-6 Monate. In diesem Zeitraum muss das Implantat mit dem Knochen verwachsen und eine stabile Basis bilden.

Die Implantation von Zahnimplantaten erfolgt unter örtlicher Betäubung, so dass Patienten während des Eingriffs keine Schmerzen verspüren sollten. Nach dem Eingriff können Schmerzen oder Schwellungen auftreten, die jedoch mit Schmerzmitteln und Kühlung behandelt werden können.

Zahnimplantate sind eine sichere und bewährte Methode zur Wiederherstellung von verloren gegangenen Zähnen. Bei einer professionellen Planung, Durchführung und Nachsorge durch einen erfahrenen Implantologen sind Komplikationen selten.

Nein, in der Regel wird der Eingriff in örtlicher Betäubung durchgeführt. Wenn das Implantatbett aufbereitet wird und die Implantate eingesetzt werden, spürt man ein leichtes Vibrieren und ein leichtes Druckgefühl, aber keinen Schmerz. Auf Wunsch ist aber natürlich auch eine Sedierung oder Vollnarkose möglich.

Grundsätzlich nein. Die Behandlung ist auch im hohen Alter möglich. Solange man bei guter Gesundheit ist und es möglich ist, durch Implantate die Lebensqualität zu verbessern, kann eine Implantation erfolgen.

Grundsätzlich ja. Es kann jedoch ein minimal erhöhtes Misserfolgsrisiko geben. Das Thema sollte individuell besprochen werden.

Nein, falls Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, können Sie diesen nach kleinen Anpassungen direkt nach dem Eingriff wieder tragen. In manchen Fällen ist es empfehlenswert eine Woche auf das Tragen der Prothese zu verzichten. Kleinere Lücken können durch ein Provisorium geschlossen werden. Sie verlassen also die Praxis nicht ohne Zähne.

Patientenbeispiel

Ein neues Lächeln: Vom Unfall zum Implantat

Sina G. (28) aus Marburg

Der Schicksalsschlag

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit beim Radfahren in Marburg änderte alles. Trotz aller Rettungsversuche war Sinas rechter oberer Schneidezahn nach einer missglückten Wurzelkanalbehandlung nicht mehr zu retten. Mit gerade einmal 28 Jahren eine enorme Belastung für das Selbstbewusstsein.

Der nicht erhaltungswürdige Zahn musste weichen. Wir haben den Zahn besonders gewebeschonend entfernt, um die umliegenden Strukturen für die spätere Versorgung bestmöglich zu schützen. Nach sechs Wochen war die erste Heilungsphase abgeschlossen.

Millimeterarbeit & Knochenaufbau

Die Herausforderung: Die äußere Knochenwand fehlte vollständig – das Implantat lag frei. Wir setzten das Implantat in die ideale Position und rekonstruierten den Knochen mittels einer speziellen, titanverstärkten PTFE-Membran. So konnte der Knochen unter dem Schutz der Membran in Ruhe regenerieren.

Die Stunde der Wahrheit: Die Freilegung

Geduld zahlt sich aus. Nach fünf Monaten Einheilzeit entfernten wir die Membran und legten das Implantat frei. Ein sogenanntes Heilungskäppchen wurde eingesetzt, um das Zahnfleisch perfekt für die spätere Krone auszuformen.

Teamwork für das perfekte Ergebnis

Den letzten Schliff übernahm Sinas Hauszahnarzt: Die maßgefertigte Keramikkrone fügt sich heute nahtlos ein. Chirurgie und Prothetik Hand in Hand – für ein Ergebnis, bei dem niemand mehr an den Fahrradunfall denkt. Sina lacht wieder gerne.

Zahnverlust durch Fahrradunfall

Implantation mit Knochendefekt

Fehlende Knochenwand buccal

Gesteuerte Knochenregeneration mit PTFE Membran

Wundverschluss

Nach 5 Monaten Einheilzeit

Körpereigenes Knochenregenerat unter PTFE Membran

Zahnimplantat Freilegung

Insertion vom Heilungskäppchen

Keramikkrone durch Hauszahnarzt eingesetzt

Ästhetisches Endergebnis

Klinisches Fallbeispiel - 1. Zahnverlust durch Fahrradunfall
Klinisches Fallbeispiel - 2. Implantation mit Knochendefekt
Klinisches Fallbeispiel - 3. fehlende Knochenwand buccal
Klinisches Fallbeispiel - 4. Gesteuerte Knochenregeneration mit PTFE Membran
Klinisches Fallbeispiel - 5. Wundverschluss
Klinisches Fallbeispiel - 6. nach 5 Monaten Einheilzeit
Klinisches Fallbeispiel - 7. körpereigenes Knochenregenerat unter PTFE Membran
Klinisches Fallbeispiel - 8. Zahnimplantat Freilegung
Klinisches Fallbeispiel - 9. Insertion vom Heilungskäppchen
Klinisches Fallbeispiel - 10. Keramikkrone durch Hauszahnarzt eingesetzt
Klinisches Fallbeispiel - 11. ästhetisches Endergebnis